Selbstversuch: Mama wird gesund

So, nachdem ich seit einer Woche keine Nacht wegen Schnupfen und Husten durchschlafen kann, heute dann doch mal die Diagnose Mittelohrentzündung und dementsprechend Antibiotikum, Schleimlöser und Nasenspray für die Nacht.

Ich hab mich jetzt darauf vorbereitet, zwei Tage lang nichts mehr zu tun. Mal sehen, ob das klappt. Gestern hab ich tonnenweise Essen mit Opas Hilfe rangekarrt (reicht für Hähnchengeschnetzeltes, Pizza Capriciosa, Perlgraupenrisotto,  Rouladen…und dann ist da noch der anspruchslose Senffisch, 1kg mehlig kochende Kartoffeln, Quark, der zum Quarkauflauf werden könnte, Gummibärchen, Schaumküsse, ein Angebots-Blumenkohl und gekochter Schinken…wir SIND auf der sicheren Seite!!!). Die Wäsche ist vorsortiert. Tomaten für die Pizzasauce schon geschnitten. Bad wurde grob vorgeputzt.

Jetzt hab ich alles Störende aus dem Schlafzimmer verbannt und liege in meiner me&I-Nikki-Hose und in meinem Yoga-Tuch unter unserer neuen Bettwäsche. Die Sonne scheint durch die Fensterläden. Ich hab die 100te ???-Folge auf dem USB-Stick. Handy ist aufgeladen. Die aktuelle Schöner Wohnen liegt darunter. Macbook hat 100%. Am Fußende hängen quasi in Reichweite das Kunstnerz-Plaid und daneben die schottische Wolldecke von meinem Opa. Neben und über mir meine zwei Lieblingshirsche (wer kennt den Herrn Bossi? hihi…hach…mein röhrender Hirsch).

Berge von Taschentüchern (schon ausgepackt, weil ich diese Taschentuchtüten schrecklich finde). Ein Liter Wasser. Jetzt noch abschalten.

Ich hab mich quasi darauf vorbereitet. Weil es mit den paar „Leg Dich doch mal eben hin, Schatz“ nicht getan ist. Ich brauch mehr Ruhe. Nur hab ich es mir dafür noch nie so schön gemacht. Hab direkt ein kleines Prinzessinnen-Feeling im Bauch. Das wird sicher auch helfen beim erholen. Sonst bin ich immer irgendwie ins Bett gefallen und hab gewartet. Auf den Schlaf. Einen Schrei. Harndrang. Knallende Türen. Hunger. Neugierige Köpfe. Diesmal mach ichs anders. Ein bißchen ist das Ganze natürlich perfektioniert und von dem Perfektionismus wollte ich mich ja eigentlich mit Nachdruck abwenden. ABER: was mir gut tut, ist ok! Also bleibts schön und ich schau, was es mit mir macht…

Gute Rekonvaleszenz!


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