12 von 12 im März

Was für ein besonderer Tag. Die Kinder haben bis nach 7 geschlafen, entsprechend war der Morgen sagenhaft kurz aber dennoch machbar. Sonnenschein, Sonnenschein, Sonnenschein und meine Kopfschmerzen halten sich in Grenzen. Und, ich weiß nicht, ob ihr das erkennen könnt, in dem Efeu an der Hauswand gegenüber sitzt der erste Zitronenfalter dieses Jahres. Ich hab ihn ganz genau gesehen! Bild

Tja, und weil der Tag noch etwas schöner werden konnte, haben Oma und Opa heute morgen erklärt, dass sie den kleinen Schatz mitnehmen würden zum einkaufen und dann nachhause in den Garten. Ja aber Hallo! Sicher gebe ich den Kleinen nicht gerne her. Das fällt mir wirklich sehr sehr schwer. Schwerer als beim Großen. Aber ich erkenne eine Chance, wenn sie sich bietet und da der Kleine am Samstag schon so glücklich mit Omas Lego Dupla-Kisten war, habe ich ihm den Ausflug von ganzem Herzen gegönnt. Noch ein kleiner Schlummer auf Mamas Bett (spontan über ne Stunde..what a day!). Zeit genug für mich, die Küche in Ordnung zu bringen und einen Hefeteig anzusetzen.

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Das Kind ist abgeholt. Ich hab frei frei frei! Nur, was mach ich damit? Auf Twitter tummeln…naja und nebenher Wäsche waschen. Die Wintersachen müssen ja zum einmotten sauber sein…äääh…

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Wer mich heute auf Twitter erlebt hat, weiß, was für grandiose Auswirkungen dieser Tag auf mein Gemüt hatte. Ich war high! Trotz Kopfschmerzen! Völlig durchgedreht…ein paar Twitteristas können da ein Lied von singen. Ich hoffe, ich habe niemanden zu arg genervt mit meiner Gutenkampflaune. 🙂 Und weil hier gerade das erste gemeinsame Bild von großem und kleinem Schatz rumliegt, teile ich es AUSNAHMSWEISE mit Euch! Auf dem Bild seht ihr in rot: eine Schnecke, eine Katze, einen Adler, ein Krokodil, 3 Pferde, eine Kuh, einen Hund, eine Schlange, einen Käfer, einen Fisch…also viiiiele Tiere, alle ganz genau platziert. Und das Bunte daneben ist der Beitrag vom 11monatigen. Ich bin soooo stolz…(Mama halt :-)).

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So, und nach diesem kleinen kulturellen Hype ging es an die richtig wichtigen Dinge: Der Balkon! Die Jungs LIEBEN den Balkon. Sie sind auf die Balkontür, bzw. deren Klang beim Öffnen, völlig fixiert. Und ich lasse sie ja auch gerne raus (auch wenn danach der Sand aus dem Sandkasten im ganzen Schlafzimmer liegt…wir reden uns ein, es wäre Strandsand), nur hab ich diesen Balkon-Umkleidungsstoff bisher nicht aufgehängt und werde jedes Mal schrecklich nervös, wenn der Kleine an den Stangen rumturnt. Ich trau da meinem Augenmaß nicht. Also: Raus mit der Mutter, Balkon aufräumen.

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Und während des Aufräumend kam mir die Idee eines Mama-Zen-Gartens…ich denke, ich werde mir jetzt öfter eine kleine Mama-Zen-Garten-Pause gönnen.

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Balkonauftrag also mehr als zufriedenstellend ausgeführt. Mittagszeit! Ich hab bei Twitter lautstark über meine Vorstellung von passendem Mittagessen getweetet und es dann wirklich getan: Ich hab mir online ein Schnitzel bestellt. Ich habs auch fotografiert. Aber…hm…also schön sieht das nicht aus. Also lieber ein Bild von meiner Esstischlampen-Deko.

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Die restliche freie Stunde habe ich fleissig bei Twitter rumgespamt und nebenher den Kuchen geschnitten, aufgeräumt, Wäsche zusammengelegt, Sitzkissen eingeweicht…was Mutti eben so macht (möp). Dann kam diese beschämende Anruf von der Bezugserzieherin meines Großen: „Du, sag mal, hast Du nicht was vergessen…?“ Ich? NIE! PAPA! Spontan aufkochende Panik…aber umsonst: Papa war immerhin schon unterwegs…ohman.

Dafür konnte ich danach duschen. Duschen. Ein besonderes Gut in unser beider Leben. Ich kann echt nicht laut darüber reden, wie selten oft wir duschen, seit Kind 2 da ist…uiuiuiuiui Tiffy.

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Natürlich war Kind 1 dann wieder da. Dass sein Bruder nicht anwesend war, störte ihn gar nicht. Dass ich den Balkon hergerichtet habe allerdings auch nicht. Statt auf dem sonnigen Balkon mit Schirm und Kuchen und dem Mama-Zen-Garten zu spielen wollte der Große lieber aus dem Fenster schauen. Grmpf. Wie sagt man? „Wer Pläne macht will Gott zum lachen bringen…“

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Glücklicherweise kenne ich mein Kind wenigstens ein kleines bißchen. „Kuchen“ war sein erstes Wort. Hihi.

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Tjaaa…und dann kam kleiner Bruder heim. Mit Oma und Opa. So wie sonst der Große heimkam. Ihr ahnt den weiteren Verlauf? Tränen. Gaaaanz viele Tränen. Als die Großeltern gehen wollten, fing der Große an, sich ganz selbstverständlich die Jacke selber anzuziehen. Himmel war das tragisch. Und richtig fies ist: der Große weiß, dass ich bei „aua weh!“ sehr schnell reagiere. Seitdem hat er ständig „aua weh!“. Stääääändig. Was soll ich da machen? Nicht mehr ernstnehmen ist ja wohl nicht drin. Puh…da helfen nur noch unsere Super-Joker: Badewanne und danach Staubsauger! Dann ginge wieder…Rollen wieder normal verteilt und ohnehin Abendessenszeit. Alles strikt vom Großen durchgetaktet. So ist die Welt ok.

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Beim Balkon-Aufräumen ein letzter Blick in den Abendhimmel (immer mit einem Ohr im Wohnzimmer…es gibt nichts verdächtigeres als leise Kinder!!!). Der Tag war schön. Leicht. Hell. Er endete ordentlicher als angefangen hat. Ich bin sehr sehr dankbar, dass ich diesen Tag morgen im Gepäck hab. Die Bilder erinnern mich sicher noch lange daran…

12v1212

Noch mehr solcher Tage gibts bei Caros draussennurkaennchen-Blog.

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