12 von 12 vom 12

Guten Abend 🙂

Das Schicksal will es und ich habe heute Bilder gemacht, die Kinder ins Bett gebracht und jetzt (mit Unterbrechungen) die Möglichkeit, meinen Beitrag zu Caros 12 von 12-Sammlung fertigzustellen.

What a day..er begann mit einem frühen Vogel, der glücklicherweise schon Lust hatte, mit mir Pepparkakor-Teig zu machen.

Also: er saß auf der Arbeitsplatte und trank seinen Guten-Morgen-Kakao während ich abmaß, knetete und immer wieder Fotos schoß, denn: das soll ein weiterer Blogpost werden. Rechtzeitig zum Lucia-Tag (also fast zu spät, was so ähnlich ist wie gerade rechtzeitig ;-))

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Bis 8:30 waren dann alle aus dem Haus. Außer ich. Ich wollte eigentlich schon um 9 los zu meinem Bruder beim Café-Ausbau helfen, aber erstens kommt es anders und zweites ist Hektik ungesund. Ich hab also erst noch aufgeräumt und Betten gemacht und Wäsche sortiert…und mir dann 15 min Flexibility-Yoga mit meiner Yoga-App gegönnt. Eine weise Entscheidung, wie ich später feststellen konnte. ^^

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Ein schneller Einkauf beim Discounter auf dem Weg…ich hatte ja vor, bei handwerklichen Tätigkeiten zu helfen und ich hatte noch kein Frühstück. Und da mein Bruder mit seinem Kopf gerade überall ist außer bei der Selbstversorgung, hab ich schnell einen Mittagsimbiß für eine unbestimmte Zahl an Menschen zusammengestellt. War auch ne weise Entscheidung…mensch, was war ich heute gut dabei.

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Und hier seht ihr meine Nemesis. Oder was ich von ihr übrig ließ…ich habe von 10 bis 16 Uhr abzüglich einer halben Stunde Mittagspause, Laser-Folien von Edelstahlküchenschränken gepiddelt. Völlig surreal. Dabei lief erst eine Weihnachtsplaylist, dann Coldplay und gegen Ende habe ich lautstark Silje Nergaard mitgegröhlt, um nicht laut zu fluchen. Mein Handwerkskollege im Flur fands gut. Ich war so nah an einer klassischen Liaison…aber wir haben es bei einem geteilten Baguette und einem Gespräch zu Rettung der Welt belassen…er ist so ein Typ „Ich hab meine Ruhe gefunden und genug gesehen“ und wir haben uns echt gut verstanden. Und dann musste er wieder verputzen und zu meinen doofen Folien. Aber gut. „Do nothing till you hear from me…pay no attention to what’s said…“ *summsel*

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Während dieser 6 Stunden Folienpiddeln hätte ich nur Fotos von Edelstahlwänden oder beklebten Edelstahlwänden. Sicher hätte ich Euch auch schon gerne das Café abgelichtet, aber das fand ich nicht angemessen. Schließlich gebührt meinem Bruder der Stolz der ersten Bilder. Aber im Austausch gibt es von mir jetzt Impressionen von meinem Heimweg. Ich wohne nämlich in einer Stadt, die auf den ersten Blick unattraktiv erscheint. Und dann entblättern sich die Hinterhöfe zu kleinen Oasen in der schnellen Zeit…seht selbst:

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Jetzt ehrlich…das ist doch eine reine Seelenfreude. In diesen Bereichen ist kein wilder Trubel, kein Glühweingeschubse…es ist einfach schön. 🙂

Und außerdem ist schön, dass meine Mutter ihre Freude an selbstgestrickten Kindersachen inzwischen auf das nächste Level gehoben hat. Sie strickt ja schon eine ganze Weile, hat viel mit Sockelwolle für Kinderpullover experimentiert und ist inzwischen so weit, dass sie nur noch mit richtig toller Wolle (Merino, Alpaka, Baby-Alpaka..) strickt. Als andere zieht der pingelige k1 nämlich nicht an. Und was k1 nicht anzieht, brauche ich k2 gar nicht erst hinhalten. 😉 Ich freu mich sehr drüber…so schöne Pullis. Und wir haben inzwischen ganz viele davon…

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Wir ihr seht, bin ich wieder zuhause. Ich bin einmal durch die Stadt gejoggt um Ersatzadventskranzkerzen zu finden (war nicht ganz einfach) und musste mich arg beeilen, weil Papasch nochmal ins Büro musste, wo er immer noch ist. So gabs ein kurzes Abklatschen an der Tür und ich sah mich von den zwei Jungs umschwirrt wie von zwei Satelliten. Wir haben dann mal die Haushaltstätigkeiten in Angriff genommen. Wäsche abhängen. Beide haben es schon echt gut raus, da nicht nur Chaos zu produzieren sondern ab und an mal der Mama ein erkämpftes Wäschestück direkt in die Hand zu geben, ohne Zwischenstop Fußboden.

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Dann haben wir Lego ausgeräumt und wieder eingeräumt, eine Fertiglasagne zusammen mit Käse bestreut und in den Backofen geschoben (ja, wenn Mama keine Zeit zum kochen hat, nutzt sie selbstverständlich gerne Vorgenanntes aus der Kühltruhe). Und nach dem leckeren warmen Abendessen durfte ich tatsächlich noch einen Moment am Tisch sitzen und Pause machen, während k1 in seiner Kinderschürze Lego-Steine durch das Wohnzimmer trug.

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Und wenn ich alleine mit den Kindern bin, greift das Nachtprogramm entsprechend früher…gemeinsam Windeln wechseln, Schlafanzüge anziehen, saisonale Medikamente (Hustensaft und Nasenspray) einnehmen, mit Thymian-Balsam einreiben, dann noch Zähne putzen…

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…und schwups geht der Tag zu ende…

Ich hatte eine unfassbare Woche. Ich hätte gern mehr Zeit, um Euch von meinen Plänen zu erzählen. Meine Follower auf Twitter kriegen ja hie und da etwas mehr mit. Hier ist ganz viel in Bewegung geraten und ich freue mich wie Bolle auf 2015.

Bis dahin sende ich liebe Adventsgrüße und einen schönen Abend! Und wer noch ein wenig stöbern mag, schaue sich in Ruhe bei Caro um.

Liefs,

Minusch


2 Gedanken zu “12 von 12 vom 12

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