zwischern

gespinsterling so fern

dein zittern spüre ich noch jetzt im rücken

dort wo das gefühl des durch-die-türe-gegangen-seins sitzt

ich wehe durch den tag mit dir hinter der stirn

jeder seufzer eine böe für deine segel

jedes wort ein weiterer stern

mein gespinsterling

kleinster

deine brüder malen dich in farben die du vielleicht erinnerst

musik die du nie gehört hast klingt über dem oktoberlicht

unsere orte sind inzwischen verschlossen

wir müssen uns selbst orte sein für diese tage

wir sind nicht wirklich

wir leben einen kleinen schritt versetzt in der zeit ein weiteres leben

ein lebendiges leben

nur der gespinsterling und ich wir zwei

wir zwischern

unser lachen klingt noch nach und kehrt als echo im frühling zurück in diese welt

wir lachen

mein kleinster fernster

wir lachen bis in den märz

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