verschleunigung

da

ein Sonnenstrahl …ach, er ist wieder weg…dann der Gedanke, er blieb, bleibt, wird bleiben…wie seltsam…etwas Neues beginnt und doch überrascht mich die Heftigkeit der Veränderung immer wieder…ich mag das Neue…Neues macht neu…und gleichzeitig sehne ich mich in eine Ruhe, die keine wahr, weil die Erinnerung etwas wurde, was sie nie gewesen ist

so vieles zu lernen…eine neue Tür…Hurra, diese Tür! sie leuchtet und ist warm und riecht nach Lavendel und Melisse und sie lädt mich ein und sie passt zu mir und sie ist wie ein Fenster und ich habe den Schlüssel und doch…er klemmt…die Gardine weht so schön…und ich weiß gar nicht: ist die Tür nun vor oder hinter mir geschlossen?

ein Kommen und Gehen…und Gehen…und Gehen…und gehen wollen…der Weltenverschlinger war satt und die Libelle folgte ihrer Natur…das alte Tuch wieder als Windschutz aufgespannt…überall Blumenerde aber keine Blumen

ein Bild von Füßen im Wasser…ein Bild von einem Honigglas…ein Bild von einem Lächeln in der Ferne…ein Bild von einem bunten Vogel…ein Bild von einem Mädchen

 

ich wollte das Leben auskosten…und ich denke, ich bin fertig damit…jetzt würde ich gerne einfach leben und ab und zu etwas schaffen und Stärke in die Herzen der Kinder pflanzen, auf dass sie uns alle in die Zukunft begleiten und sich nicht fürchten…gebt mir ein Haus…lasst mich frei…ihr dürft bleiben

Veröffentlicht in Lyrik

2 Gedanken zu “verschleunigung

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