was wir

ich erinnere Licht in den Tag hinein und hinaus eine Wand. das Haar auf der Stirn und die Augen so angestrengt. die Arme nur noch Ellbögen mit Kraft im Geäst. überschlagen hatte es sich. wir auch. und der Tag. eigentlich die Welt. was vor uns gelegen hatte lag nun unter dem Strand unter dem Pflaster. weiter zurück in der Welt.

vor der Welt hatte ich geschworen, festzuhalten was lebt. im Licht meiner vorletzten Träume vor den Wolken versprochen und gehalten, bis es mich vom Fahrrad holte. das charakterliche Schleudertrauma. Lebensangst verwurzelt im Willen, das Lebende zu halten. loslassen. nicht die Herdplatte. nicht den Filmriss. die Angst vor der verfärbten Zukunft der Kinder, die so erbärmlich hinter den Blutergüssen zitterte. zwei Halme im Herbststurm. loslassen.

niemand hatte es vorher ahnen können aber gefürchtet hatten wir beide. warum auch nicht. ab der Initiation in den Schmerz gibt es mehr Gründe für geschlossene Augen als für Ölzweige. das teilen wir. das verbindet die Welt. und das trennt die Leichtpfotigen von den Hasenherzigen.

ich bleibe das Hasenherz, das ich bin, im Angesicht veralteter Visionen menschlicher Knospschaft. Du bleibst Dein eigener Epos. ungelesen aber in Firniss bewahrt vor Veränderung. verloren wurde nichts. und auch nichts versucht.

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