apokalypsemarkt

was für ein Tag. er begann mit der Mail der der Klassenlehrerin vom großen und endete mit einem Gefühl mentaler Einsamkeit. dazwischen Informationssuche, Terminabsagen, Unterrichtsbegleitung, Umplanungen und dem DIY-Bücherregal in der Stadtbibliothek. Häkeln wäre gut. oder doch ausmisten? monochrom-skandinavische Raumgestaltung mit einem Schuß Hygge. ich möchte wieder diese Zuhause-bleib-Heldin sein und es mir zuhause schön…Read more »

darauf hin

achja. achja. achja. da komme ich die meiste Zeit des Jahres ganz gut mit dem Gefühlsleben hin, und dann tropft mir wer Aufmerksamkeit ins Gehirn und in mir erblühen kindliche Sehnsüchte von gemeinsamen Sandburgen, heimlich nachts am Kühlschrank treffen oder morgens Frühvogel-Bingo auf dem Balkon spielen. und dann scheitert es an diesem und jenem (dieses…Read more »

honigheldentum

ich denke nicht du weißt, was dich verrät (psst: von allem immer etwas zu viel) ausgeplaudert aus dem Bauchtäschchen verzwickte Schicksalsgeschichten aber mit Anspruch auf Anerkennung unbedacht gestreute Tugenden und achtlos erfüllte Prachttaten ach was, das? nana…das ist doch nichts und dann die summende Stimme wenn Zuspruch gezuckert wird belanglos gefragt wird: ach nein? die…Read more »

wovon

gestern war so ein recht seltener und eigentlich wohltuender Moment von: oh, da hat mich jemand nicht vergessen. Bilder stiegen auf. ein schmales Zimmer. ein schmales Bett. gelbe Straßenlaternen und ein schweres Gefühl beim Heimfahren. Erinnerungen noch von vor allem anderen. von vor Tod und Depression und Mutterschaft und Ehe und Gewalt und Scheidung. wow.…Read more »

pappmaché

Tage beginnen mit dem Augenaufschlag. geräuschlos. wobei: inzwischen sind sehr viele Vögel schneller und verkünden die Nachrichten und Chiffreanzeigen der Nacht. ein kurzer Rückblick in den Traum. schöne Begebenheiten von Nähe, die immer in ein zuviel münden. jedes Mal. ich drücke ein bis zwei Kinder an mich und wende mich den Nachrichten und Chiffreanzeigen aus…Read more »

don’t

seit 2004 ist es so, dass mich Dinge verfolgen. Farben. Worte. ein Gemüse. Töne. Satzfetzen…rot, Kind, Karotte, „lay down your sweet and weary head“…es gibt noch mehr davon. verschiedene kleine Streifen Stoff eines vergangenen Lebens. und immer in der Nähe der offiziell nachvollziehbaren Gedenktage verdichten sich diese Fetzen. Wolkengesichter genauso wie Pflastersteine, die festigen, was…Read more »

was wir

ich erinnere Licht in den Tag hinein und hinaus eine Wand. das Haar auf der Stirn und die Augen so angestrengt. die Arme nur noch Ellbögen mit Kraft im Geäst. überschlagen hatte es sich. wir auch. und der Tag. eigentlich die Welt. was vor uns gelegen hatte lag nun unter dem Strand unter dem Pflaster.…Read more »

for ever and ever

wenn sich die Zeit verdichtet muss ich mich setzen. gerade sitze ich in der Küche. abgewetztes Parkett, eine rußige Kerze aus Kerzenresten, die wir letztes Wochenende gemacht haben. der Tisch steht voller sauberem Geschirr aus dem Geschirrspüler. draußen ist es dunkel. vergessene Schneereste aus der letzten Nacht wie klebriges Konfetti unter den Blumentöpfen. und die…Read more »