darauf hin

achja. achja. achja. da komme ich die meiste Zeit des Jahres ganz gut mit dem Gefühlsleben hin, und dann tropft mir wer Aufmerksamkeit ins Gehirn und in mir erblühen kindliche Sehnsüchte von gemeinsamen Sandburgen, heimlich nachts am Kühlschrank treffen oder morgens Frühvogel-Bingo auf dem Balkon spielen. und dann scheitert es an diesem und jenem (dieses…Read more »

wovon

gestern war so ein recht seltener und eigentlich wohltuender Moment von: oh, da hat mich jemand nicht vergessen. Bilder stiegen auf. ein schmales Zimmer. ein schmales Bett. gelbe Straßenlaternen und ein schweres Gefühl beim Heimfahren. Erinnerungen noch von vor allem anderen. von vor Tod und Depression und Mutterschaft und Ehe und Gewalt und Scheidung. wow.…Read more »

pappmaché

Tage beginnen mit dem Augenaufschlag. geräuschlos. wobei: inzwischen sind sehr viele Vögel schneller und verkünden die Nachrichten und Chiffreanzeigen der Nacht. ein kurzer Rückblick in den Traum. schöne Begebenheiten von Nähe, die immer in ein zuviel münden. jedes Mal. ich drücke ein bis zwei Kinder an mich und wende mich den Nachrichten und Chiffreanzeigen aus…Read more »

verzeiten

die blaue Stunde beginnt ich bin seit einer Stunde wach, google gebrauchte Schachfiguren und überlege, vom Sofa aufzustehen um den Wunschzettel der Kinder zu holen. die beiden hätten gern eine Switch. der teuerste Wunsch seit sie Wunschlisten schreiben. na, ich kriege das hin, denke ich. vor uns liegt die schönste Zeit des Jahres. meine Zuhausezeit.…Read more »

„unmöglich“

zwei Kindergeburtstage aus dem Frühjahr in den Herbstferien nachholen. nicht meine beste Idee, aber der Not geschuldet. den Jungs war es wichtig. sie waren seit den Sommerferien auf Geburtstagen eingeladen gewesen und hatten ein Bedürfnis, ihren Ehrentag noch zu teilen. und ich hätte auch am liebsten dafür direkt nach den Sommerferien ein riesiges Picknick draußen…Read more »

raten

der Sommer ist sozusagen vorbei. die Ventilatoren wanden in den Keller. die langen Hosen der Kinder werden auf Größe getestet. die Fenster werden abends nicht mehr sperrangelweit aufgerissen. und auch sonst erinnert der Alltag mehr an Zeitdruck und Versagen als an Freiheit und Erfüllung. und mich begleiten Erinnerungen, die zusätzlich zu all dem, was oben…Read more »

Tag und Nacht

es ist Dienstag. kurz vor acht. noch sind die Fenster offen, bevor sie die Tageshitze filtern sollen. die Kinder sind wach und spielen Bayblade oben, weil ich um alleine-Zeit gebeten habe. gebeten. das hat gereicht. Großer: „Mama, hast Du heute nacht auf dem Sofa geschlafen?“ ich (auf dem Sofa mit Bettwäsche und müden Augen):“Hmhm…ja…es war…Read more »