Mutter-Kind-Kur

als ich noch Kind war, gab es diese Blechdosen und die kleinen Papp-Blumen an dürren Drähten verbunden mit dem Slogan „wir sammeln fürs Mütter-Genesungswerk“. einmal hab ich da mitgemacht: wir waren vier blonde Mädels und sind von Haus zu Haus gegegangen und haben um Spenden gebeten. im Hintergrund immer eine unserer Mütter. …das ist schon…Read more »

Sextalk angstfrei

achja, achja. Sexualität. es ist kaum möglich, einfach darüber zu plauschen und zu quatschen. weder zuhause noch im Internet. zwangsläufig hat jeder eine Meinung, ein gelungenes und viele misslungene Beispiele und irgendwie weckt das Thema immer wieder gern den advocatus diabolus. wenn sich dann in der Semi-Öffentlichkeit noch die Chance ergibt, eine politische Lanze zu…Read more »

reach out

ach Mensch. gerade habe ich ein weinendes Kind im Kindergarten zurücklassen müssen. müssen. naja. ich hätte auch noch 20min dort sitzenbleiben können, aber: ich saß auch schon 20min da. nach den Umgangstagen sind meine Kinder immer angespannt. ich habe gelesen, dass das vielen Kindern so geht. sie sind aufgewühlt, durcheinander, aggressiv, unruhig. und im Zweifelsfalle…Read more »

Brauchen wir den Feminismus noch?

  …oder kann das weg? ihr kennt mich inzwischen. ich schrei bei Feminismus  immer sofort „ja“! aber warum? und woher kommt die Frage? der Feminismus hat für mich keine Antwort auf Sexualität und Freiheit (echt mal: ich finde, er ist in dem Punkt echt schwach auf der Brust). er ist auch keine Partei. der Feminismus…Read more »

keep breathing

mein Gefühl, nicht-allein-zu-sein hält an. ich ziehe mir morgens mein Leben über den Kopf und es passt. die Erkältung fällt nicht ins Gewicht. die Arbeitssituation ist stabil. und ich werde besser darin, die Freiheit zu feiern. ich habe das Kompliment bekommen, ich sei trotz all der Scheiße liebenswert geblieben. ich hätte ja auch bitter werden…Read more »

concerning love

ich habe gerade eine Weile überlegt, ob meine Überschrift concerning love oder concerning care heißen soll. draußen spielt einer Akkordeon. die Nachbarn lachen sich noch die Nacht aus dem Bauch. und ich sitze auf dem Sofa mit einem Gefühl von universaler Verbundenheit. und universal meint in dem Kontext nicht die universelle Anwendbarkeit von Gaffa-Tape sondern sowas…Read more »

mein Fleisch

ich spreche darüber, obwohl ich viel lieber über nichts mehr sprechen möchte. nie wieder. am liebsten möchte ich all das, was sich gegenseitig aus dem Schlamm reißt in eine Tonne packen, versiegeln, zuschweißen und im Mariannen-Graben versenken. eine Tonne voller Pandora-Zucker. voller Ängste, Zweifel und gelernter Wahrheiten. ich denke an Gewalt und an die Frage meines…Read more »