mein Fleisch

ich spreche darüber, obwohl ich viel lieber über nichts mehr sprechen möchte. nie wieder. am liebsten möchte ich all das, was sich gegenseitig aus dem Schlamm reißt in eine Tonne packen, versiegeln, zuschweißen und im Mariannen-Graben versenken. eine Tonne voller Pandora-Zucker. voller Ängste, Zweifel und gelernter Wahrheiten. ich denke an Gewalt und an die Frage meines…Read more »

overkill

ey, Leute. ich bin wirklich erschüttert, wie groß der Unterschied zwischen Wochenende mit und ohne Kinder ist. ich kann immer noch nicht fassen, wie leicht plötzlich alles war. aber von Anfang… ich hatte ein freies Wochenende. es hat geklappt. die Jungs sind mit ihrem Vater zu dessen Eltern gefahren. ich brachte morgens noch mit wunderbarer Soulmate-Hilfe…Read more »

differences

ich denke über Unterschiede nach. Auslöser war ein Blogtext von Andrea . ihr Text „über motzende Mütter“ hat mich heute früh um 6 etwas aus dem Konzept gebracht. ich hab ihn im Bett liegend auf dem Handy gelesen und erkannte die Situationen wieder…und wurde sauer. dann musste ich nachdenken, woher die Wut kam. Andrea beschreibt in…Read more »

Stärke – aha

ich lese dieses Attribut immer und immer wieder und fühle mich damit abgeschoben. ist das hier stark, was ich mache? riecht denn wirklich kein Mensch die Verzweiflung dahinter? ok, ich mache es mal ganz deutlich: in meinem Leben ist mit dieser Trennung der dritte basale Traum zerstört worden. der erste Traum war der von der…Read more »

surviving everything

die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und ich schaue zurück auf meinen ersten alleinerziehenden Monat. die Kinder schlafen noch (sie schlafen überhaupt sehr gut ein, durch und aus) und ich bin frisch geduscht, gebodycreamt und sitze im Bademantel auf dem Sofa mit Blick auf den Weihnachtsbaum. alles hat gekappt. und das lag nicht an glücklicher Vorsehung oder…Read more »

noch 2 Mal schlafen

es ist Donnerstagabend und ich sitze auf dem Sofa. die Jungs spielen unter dem Weihnachtsbaum mit einem kleinen Auto, den Adventsgeschenk aus der Apotheke. wir haben zu Abend gegessen, Wäsche aufgehängt, ich habe abgespült. wir haben nicht die Karten fertig gemacht, die mir noch am Herzen liegen. wir haben nicht die letzten Geschenke fertig gemacht.…Read more »

needlessness

Stille hin und wieder ein zu später oder zu früher Automotor vor den Fenstern zwei Atemrhythmen unter warmen Decken und der vorsichtige Duft des Tannengrüns in allen Räumen ich sitze auf einem der verwaisten Kinderbetten und fühle mich heil. die Woche war lang. immer wieder habe ich überlegt: was ist zu viel, was kann ich…Read more »