reach out

ach Mensch. gerade habe ich ein weinendes Kind im Kindergarten zurücklassen müssen. müssen. naja. ich hätte auch noch 20min dort sitzenbleiben können, aber: ich saß auch schon 20min da. nach den Umgangstagen sind meine Kinder immer angespannt. ich habe gelesen, dass das vielen Kindern so geht. sie sind aufgewühlt, durcheinander, aggressiv, unruhig. und im Zweifelsfalle…Read more »

Brauchen wir den Feminismus noch?

  …oder kann das weg? ihr kennt mich inzwischen. ich schrei bei Feminismus  immer sofort „ja“! aber warum? und woher kommt die Frage? der Feminismus hat für mich keine Antwort auf Sexualität und Freiheit (echt mal: ich finde, er ist in dem Punkt echt schwach auf der Brust). er ist auch keine Partei. der Feminismus…Read more »

keep breathing

mein Gefühl, nicht-allein-zu-sein hält an. ich ziehe mir morgens mein Leben über den Kopf und es passt. die Erkältung fällt nicht ins Gewicht. die Arbeitssituation ist stabil. und ich werde besser darin, die Freiheit zu feiern. ich habe das Kompliment bekommen, ich sei trotz all der Scheiße liebenswert geblieben. ich hätte ja auch bitter werden…Read more »

concerning love

ich habe gerade eine Weile überlegt, ob meine Überschrift concerning love oder concerning care heißen soll. draußen spielt einer Akkordeon. die Nachbarn lachen sich noch die Nacht aus dem Bauch. und ich sitze auf dem Sofa mit einem Gefühl von universaler Verbundenheit. und universal meint in dem Kontext nicht die universelle Anwendbarkeit von Gaffa-Tape sondern sowas…Read more »

mein Fleisch

ich spreche darüber, obwohl ich viel lieber über nichts mehr sprechen möchte. nie wieder. am liebsten möchte ich all das, was sich gegenseitig aus dem Schlamm reißt in eine Tonne packen, versiegeln, zuschweißen und im Mariannen-Graben versenken. eine Tonne voller Pandora-Zucker. voller Ängste, Zweifel und gelernter Wahrheiten. ich denke an Gewalt und an die Frage meines…Read more »

overkill

ey, Leute. ich bin wirklich erschüttert, wie groß der Unterschied zwischen Wochenende mit und ohne Kinder ist. ich kann immer noch nicht fassen, wie leicht plötzlich alles war. aber von Anfang… ich hatte ein freies Wochenende. es hat geklappt. die Jungs sind mit ihrem Vater zu dessen Eltern gefahren. ich brachte morgens noch mit wunderbarer Soulmate-Hilfe…Read more »

differences

ich denke über Unterschiede nach. Auslöser war ein Blogtext von Andrea . ihr Text „über motzende Mütter“ hat mich heute früh um 6 etwas aus dem Konzept gebracht. ich hab ihn im Bett liegend auf dem Handy gelesen und erkannte die Situationen wieder…und wurde sauer. dann musste ich nachdenken, woher die Wut kam. Andrea beschreibt in…Read more »

Stärke – aha

ich lese dieses Attribut immer und immer wieder und fühle mich damit abgeschoben. ist das hier stark, was ich mache? riecht denn wirklich kein Mensch die Verzweiflung dahinter? ok, ich mache es mal ganz deutlich: in meinem Leben ist mit dieser Trennung der dritte basale Traum zerstört worden. der erste Traum war der von der…Read more »

surviving everything

die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und ich schaue zurück auf meinen ersten alleinerziehenden Monat. die Kinder schlafen noch (sie schlafen überhaupt sehr gut ein, durch und aus) und ich bin frisch geduscht, gebodycreamt und sitze im Bademantel auf dem Sofa mit Blick auf den Weihnachtsbaum. alles hat gekappt. und das lag nicht an glücklicher Vorsehung oder…Read more »

noch 2 Mal schlafen

es ist Donnerstagabend und ich sitze auf dem Sofa. die Jungs spielen unter dem Weihnachtsbaum mit einem kleinen Auto, den Adventsgeschenk aus der Apotheke. wir haben zu Abend gegessen, Wäsche aufgehängt, ich habe abgespült. wir haben nicht die Karten fertig gemacht, die mir noch am Herzen liegen. wir haben nicht die letzten Geschenke fertig gemacht.…Read more »